+++ 07:43 Ukraine rettet offenbar mehrere Kinder aus russisch besetztem Gebiet +++

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Die ukrainische Metallindustrie und der Bergbau sind laut der BBC wegen der zuletzt massiven russischen Angriffe fast vollständig zum Erliegen gekommen. Der Beitrag des Sektors zum ukrainischen BIP liege nun "wahrscheinlich nahe Null", zitiert der Sender Oleksandr Myronenko vom S...

Die ukrainische Metallindustrie und der Bergbau sind laut der BBC wegen der zuletzt massiven russischen Angriffe fast vollständig zum Erliegen gekommen. Der Beitrag des Sektors zum ukrainischen BIP liege nun "wahrscheinlich nahe Null", zitiert der Sender Oleksandr Myronenko vom Stahlwerkbetreiber Metinvest, wo erst kürzlich bei Angriffen 8 Arbeiter getötet und 31 verletzt wurden. Bis vor Kurzem war sein Unternehmen der größte Stahl- und Eisenproduzent der Ukraine, doch wegen der Attacken der Russen sind inzwischen alle seine Stahlwerke außer Betrieb. "Offensichtlich versuchen sie, die ukrainische Wirtschaft lahmzulegen und die Ukraine daran zu hindern, Einnahmen aus dem Ausland zu erzielen, Steuern und Löhne zu zahlen sowie dafür zu sorgen, dass die Städte funktionieren und die Menschen Arbeit haben", sagt Myronenko. "Ihre Bemühungen waren bisher sehr erfolgreich." Wie die BBC schreibt, machten die Metallindustrie und der Bergbau vor der Vollinvasion 2022 etwa 10 Prozent des ukrainischen BIP und ein Drittel der Exporte aus, jeder 13. Arbeitsplatz in der Ukraine stand in irgendeiner Weise mit dieser Branche in Verbindung.

Mehrere ukrainische Kinder konnten offenbar aus der dem russisch besetzten Teil der Region Cherson in den freien Teil der Ukraine gebracht werden. Wie Olexander Prokudin, Leiter der ukrainischen Miliärverwaltung der Region, auf Telegram schreibt, handelt es sich bei ihnen um vier Jungen und zehn Mädchen im Alter von 6 bis 17 Jahren. "Sie alle mussten unter dem Druck des Besatzungsregimes schwere Prüfungen durchstehen", so Prokudin. Ihm zufolge war unter den nun freigekommenen Kindern auch ein 16-Jähriger, der von den Russen zum Militärdienst gezwungen worden war. Die Rettung der Kinder gelang demnach im Rahmen der Präsidialinitiative "Bring Kids Back UA" in Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation "Save Ukraine".

Bei dem jüngsten Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew wird nach Angaben von Behördenvertretern mindestens ein Menschen getötet und vier weitere werden verletzt. Wie "Kyiv Independent" berichtet, erschütterten kurz vor 3 Uhr morgens über ein Dutzend Explosionen die Stadt. Die Explosionen erfolgten nur wenige Minuten. Weitere Explosionen waren später gegen 3:40 Uhr Ortszeit zu hören. Unmittelbar außerhalb der Hauptstadt, im benachbarten Gebiet Kiew, wurde dem Bericht zufolge in Wyschhorod mindestens ein Kind tot unter den Trümmern eines Hauses gefunden. Ein Mann und eine Frau erlitten bei dem Angriff ebenfalls Verletzungen. 

Die Ukraine hat eine neue Lieferung von Raketen für Nasams-Luftabwehrsysteme erhalten. Dies erklärt Präsident Wolodymyr Selenskyj. Das Raketenpaket für das NASAMS-System soll demnach am Montag geliefert worden. "Wir sprechen mit all unseren Partnern, um sicherzustellen, dass wir auch die notwendigen Raketen für die Patriots haben", so Selenskyj weiter. Russische Raketen und Drohnen nehmen derzeit Städte in der gesamten Ukraine ins Visier, der Schaden ist immens.

Zwei nordkoreanische Kriegsgefangene sind nach Angaben eines südkoreanischen Parlamentariers kürzlich aus der Ukraine in Südkorea eingetroffen. "Auch wenn ich das genaue Datum ihrer Ankunft in Südkorea nicht nennen kann, so kann ich doch bestätigen, dass die beiden Mitte September eintrafen", erklärt der Abgeordnete Youn Kun Young. Die Mitteilung erfolgt nur wenige Tage nach dem mutmaßlichen Verstoß der Ukraine gegen eine vertrauliche Vereinbarung mit Südkorea über die Übergabe der beiden Männer, wegen der Seoul den ukrainischen Gesandten einbestellte.

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https://www.n-tv.de/politik/23-19-Zoff-um-Oligarchen-Vorerst-kein-Deal-zu-Russland-Sanktionen-id30859357.html
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