+++ 08:20 Ukrainischer Außenminister lobt US-Kongress: "kompromissloser Druck auf den Aggressor" +++
Der AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen geht in der Ukraine-Politik auf Distanz zu seiner eigenen Partei. Es gebe "in großen Teilen meiner Partei und Fraktion eine große Affinität zu Russland", sagte Lucassen der "Welt". Diese Affinität habe er selbst auch früher gehabt. "Aber eins ist Fakt: Die Russische Föderation und Putin sind in die Ukraine einmarschiert und haben einen Angriffskrieg begonnen."
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat China vorgeworfen, auf Russlands Seite zu stehen. Peking helfe Moskau zwar nicht mit Waffen, sei aber den Russen "offener" gegenüber und habe eine größere Bereitschaft, dem Kreml zu helfen. "Im Falle eines so großen Landes bedeutet dieses "etwas mehr" (auf Russlands Seite) recht viel", sagte Selenskyj laut einer Mitteilung dem japanischen TV-Sender NHK. Gleichzeitig warf er China vor, seinen Einfluss auf Russland nicht für Frieden in der Ukraine zu nutzen.
Das multilaterale Sanktionsüberwachungsteam (MSMT) hat unter deutscher Beteiligung einen Bericht veröffentlicht, indem es Russland vorwirft, bei der Rüstungsproduktion zunehmend auf nordkoreanische Arbeitskräfte zu setzen. Ende 2025 seien es demnach 15.000 bis 30.000 Menschen gewesen. Sie stellten beispielsweise militärische Drohnen für Russland her. Sie würden teilweise als Studierende getarnt. Jede nordkoreanische Arbeitskraft in Russland erwirtschafte geschätzt rund 7500 US-Dollar an Einkommen im Jahr, das allerdings größtenteils vom Staat beschlagnahmt würde.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auf X ein Video ukrainischer Angriffe auf russische Ziele veröffentlicht. Nach seinen Angaben traf das ukrainische Militär eine Ölraffinerie in Jaroslawl und einen Militärflugplatz bei Rostow. Dort seien mehrere Flugzeuge und Hubschrauber beschädigt worden. Selenskyj sprach zudem von Erfolgen im Schwarzen Meer und erklärte: Russland müsse sich für Frieden entscheiden.


