Das sind die besten Saug-Wisch-Roboter - BILD
Timo Schurwanz Ressortleiter Home & Energy Joline Böttger Haushalts-Expertin Aktualisiert: 23.09.2026 Unser Versprechen Knallharte Tests und unabhängige Empfehlungen! Käufe über unsere Links unterstützen unsere Arbeit – ohne Zusatzkosten für Sie. Mehr erfahren
Sauberkeit per Knopfdruck: Moderne Saugroboter besitzen fast immer auch eine Wischfunktion und erledigen beides in einem Rutsch. Wie gut sie inzwischen putzen, zeigt Testsieger Roborock Saros 20: Er erreicht im Test die Bestnote 1,0. Welche Modelle außerdem überzeugen, zeigt der Vergleich.
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Der Roborock Saros 20 ist der beste Saug-Wisch-Roboter, den wir bisher getestet haben. Er verfeinert ein ohnehin starkes Konzept und kommt konsequent ohne die wenigen Schwächen des Vorgängers. Im Stresstest nahm er 99,4 von 100 Gramm Schmutz auf und wischte ebenfalls sehr gründlich. Neben der enormen Saugleistung und dem kräftigen Wischsystem machen im Putzalltag vor allem das ausgeprägte Klettertalent und das anhebbare Fahrwerk den Unterschied. Das Ergebnis überzeugt auf ganzer Linie: Note 1,0 – neuer Testsieger.
Knapp dahinter liegt die „Sonic“-Version des Saros 20. Die Unterschiede zum Testsieger sind weniger leistungsbedingt als konzeptionell: Der Saros 20 wischt mit rotierenden Mopps, der Sonic mit einer vibrierenden Wischplatte. Beides funktioniert sehr gut. Gegenüber dem Saros 10 hat Roborock beim Sonic unter anderem Saugkraft und Komfort verbessert. Bei der Eckenreinigung bleibt er allerdings etwas hinter dem Saros 20 zurück. Unterm Strich reicht es für eine Spitzenplatzierung – auch wenn das Schwestermodell (siehe oben) minimal die Nase vorn hat.
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: Der ebenfalls bereits getestete Roborock Saros 20 Flow Complete hat im Test sogar noch etwas besser abgeschnitten. Sobald er regulär verfügbar ist und in die Bestenliste einzieht, übernimmt er den Testsieger-Platz.
Roborock bekommt an der Spitze kräftig Konkurrenz von Mova. Der V70 Ultra Complete und der Z70 Ultra Roller Complete landen mit der Note 1,1 direkt hinter dem Testsieger – gehen beim Putzen aber unterschiedliche Wege.
Der V70 Ultra Complete setzt auf zwei rotierende Wischmopps und überzeugte im Test mit starker Reinigungsleistung: 99 von 100 Gramm Testschmutz verschwanden. Sein weit ausfahrbarer Wischmopp hilft an Kanten und unter Möbeln, die Hinderniserkennung arbeitet präzise. Eine Besonderheit steckt im Dock: Statt eines Staubbeutels sammelt eine herausnehmbare Box den abgesaugten Schmutz und spart damit Folgekosten.
Der Z70 Ultra Roller Complete schrubbt dagegen mit einer Wischwalze, die sich während der Fahrt selbst reinigt. Auch beim Saugen überzeugte er mit 99,1 von 100 Gramm Testschmutz. Ecken und Kanten putzt der Mova sehr gründlich. Kleine Schwächen zeigte er bei der Objekterkennung; außerdem geht er beim Überwinden hoher Hindernisse mitunter etwas grob zur Sache. Unterm Strich gehört aber auch der Z70 zur absoluten Spitzengruppe.
Auch die bisherigen Saros-Modelle von Roborock gehören weiterhin zur Spitzengruppe. Der Saros 10 und der Saros 10R saugen und wischen sehr gründlich, bleiben mit weniger als acht Zentimetern angenehm flach und überwinden auch höhere Türschwellen. Die Unterschiede liegen vor allem bei der Navigation: Der Saros 10 arbeitet mit einem einfahrbaren Laserturm, beim 10R sitzt die Navigationstechnik im flachen Gehäuse. Im Test schluckten beide mehr als 99 von 100 Gramm Testschmutz.
Eine Besonderheit bietet der Saros Z70: Sein ausfahrbarer Greifarm kann herumliegende Kleinteile wie Socken aufnehmen und aus dem Weg räumen. Das macht ihn zum ungewöhnlichsten Modell der Reihe. Auch beim eigentlichen Putzen gehört er mit der Note 1,1 weiterhin zu den besten Saug-Wisch-Robotern – der Aufräumarm ist aber eher cleveres Extra als Kaufgrund für jeden Haushalt.
Tipp: Geduld zahlt sich aus – Aktionsrabatte drücken den Preis dieser Geräte regelmäßig deutlich. Dann sind sie oft für unter 1.000 Euro zu haben.
Der Dreame X60 Pro Ultra Complete ist auf maximale Reichweite in unzugänglichen Bereichen ausgelegt. Das kreisrunde Wischpad fährt mechanisch bis zu 18 Zentimeter weit über die Gehäusekante hinaus, um an Kanten und Übergängen bündig zu wischen.
Beim Saugen holte er dank einer Leistung von 42.000 Pascal im Labortest 98,8 von 100 Gramm Testschmutz vom Hartboden. Auf Teppich hebt er die Pads automatisch an, während die ausfahrbare Seitenbürste Ecken auskehrt. Das ProLeap-Fahrwerk hebt den Roboter zudem an, sodass er hohe Schwellen bis zu 5 Zentimeter überwindet.
Die wuchtige Omni-Station übernimmt die komplette Wartung vollautomatisch. Sie saugt den Staub ab, befüllt den Wassertank und wäscht die Wischpads mit bis zu 100 Grad heißem Wasser aus. Dank der PowerMaster-Schnellladetechnologie setzt er die Reinigung auf großen Flächen ohne lange Wartezeit fort. Eine übersichtliche App und ein Betriebsgeräusch von leisen 62 Dezibel runden das Paket ab.
Der Ecovacs Deebot X12S OmniCyclone ist der Spezialist für Hartböden und verkrusteten Dreck. Sein Highlight ist die FocusJet-Sprühtechnologie: Erkennt der Roboter Flecken, weicht er diese über zwei Frontdüsen mit einem Wasserstrahl vorerst 15 bis 30 Sekunden ein. Erst danach schrubbt die 27 Zentimeter breite Wischwalze den Schmutz streifenfrei weg.
Beim Saugen holte er dank 27.000 Pascal Saugkraft starke 98 von 100 Gramm Testschmutz vom Boden. Auf Teppich erhöht er die Leistung automatisch und hebt die Walze an, während der ausfahrbare TruEdge 3.0-Seitenarm Ecken sauber auskehrt. Das Allradfahrwerk überwindet Schwellen bis zu 2,4 Zentimeter.
Die All-in-One-Station arbeitet komplett beutellos per Zyklon-Technik und spart teure Folgekosten. Sie saugt den Staub in eine transparente Box, wäscht die Walze mit 75 °C Heißwasser aus und trocknet sie mit Heißluft. Lokale YIKO 3.0 Sprachsteuerung und eine starke App runden das wartungsarme Komfort-Paket ab.
Wer weniger ausgeben möchte, muss nicht auf eine vollautomatische Reinigungsstation verzichten. Der Dreame L10s Ultra (Gen3) erreichte im Test die Note 1,7 und ist inzwischen für unter 500 Euro zu bekommen. Er saugt und wischt gründlich, reinigt mit seinem ausfahrbaren Wischmopp ordentlich an Kanten und nimmt mit seiner Station viel Arbeit ab. Bei Navigation und Hinderniserkennung kann er mit den deutlich teureren Spitzenmodellen nicht ganz mithalten.
Wichtig beim Kauf: Achten Sie auf den Zusatz „Gen3“. Der ältere L10s Ultra (Gen2) ist technisch überholt und aus unserer aktuellen Bestenliste inzwischen herausgefallen. Bei ähnlichen Preisen ist der Gen3 daher klar die bessere Wahl.
Katzenstreu auf dem Boden, Erbsen in den Ecken und ein Plastik-Hundehaufen vor der Nase: Jeder Saug-Wisch-Roboter muss in der Redaktion den gleichen Testparcours durchlaufen. Das sind wichtige Testkriterien:
Für eine gute Testnote bei der Reinigungsleistung müssen die Saugroboter im Test mindestens 95 von 100 Gramm Testschmutz schlucken. Das schaffen alle aktuellen Top-Geräte von Roborock (S-, Saros- und Qrevo-Reihe), Dreame (L-, X- und Aqua-Serie), Mova (V- und Z-Reihe sowie Mobius) und Ecovacs (X- und T-Modelle). Besonders gründlich saugen die aktuellen Spitzenmodelle von Roborock und Mova: Der Saros 20 nahm 99,4 von 100 Gramm Testschmutz auf, der Mova Z70 Ultra Roller Complete 99,1 Gramm. Auch Saros 10, 10R und Z70 lassen mit jeweils mehr als 99 Gramm kaum einen Krümel zurück.
Auch bei Ecken und Kanten haben die Topmodelle kräftig zugelegt. Ausfahrbare Seitenbürsten holen Schmutz aus Ecken hervor, während ausschwenkende Wischmopps bis an Fußleisten reichen. Besonders gründlich arbeiten hier unter anderem Roborock Saros 20 sowie Mova V70 und Z70 Ultra Roller. Letzterer setzt statt rotierender Mopps auf eine Wischwalze, die während der Fahrt fortlaufend gereinigt wird. Solche Walzensysteme finden sich inzwischen auch bei weiteren Spitzenmodellen und überzeugen vor allem beim kräftigen Schrubben.
Deutlich größer bleiben die Unterschiede bei günstigen Geräten. Modelle wie der Medion X41 SW+ ziehen lediglich einen einfachen Wischlappen hinter sich her und beseitigen hartnäckigen Schmutz entsprechend schlecht. Der Silvercrest SSR AA1 verzichtet sogar komplett auf eine Wischfunktion. Wer häufig Hartböden feucht reinigen lassen möchte, sollte deshalb nicht nur auf eine hohe Saugleistung, sondern auch auf ein kräftiges Wischsystem und eine gute Kantenreinigung achten.
Chaotische Fahrten mit Blindflug und Irrfahrten waren gestern. Viele moderne Putzroboter orientieren sich per LiDAR. Klassischerweise sitzt der Sensor für den 360-Grad-Blick in einem Laserturm auf der Oberseite. Am besten klappt die Navigation bei Roborock, aber auch die Robos von Dreame, Mova und Ecovacs finden sich gut zurecht. Der Haken bei einem festen Laserturm: Die Geräte tragen dick auf und passen mit ihrer Bauhöhe nicht unter alle Einrichtungsgegenstände. Bei Sofas, Sideboards und Heizkörpern müssen sie draußen bleiben. Deswegen fahren einige den Laserturm ein oder verzichten ganz darauf. Beim Roborock Saros 10 und Dreame X60 verschwindet der Laserturm bei Bedarf im Gehäuse. Besonders flache Modelle wie Saros 20, Saros 10R und Saros Z70 orientieren sich dagegen mit Kameras, Lasern und weiteren Sensoren, die im Gehäuse sitzen. Im Test navigieren die aktuellen Spitzenmodelle damit sehr souverän und gelangen auch unter niedrige Möbel.
Eine weitere Entwicklung sind anhebbare Fahrwerke. Damit überwinden Topmodelle von Roborock, Dreame und Mova inzwischen Türschwellen, an denen ältere Saugroboter scheitern. Der Saros 20 schaffte im Test selbst sehr hohe Übergänge souverän und blieb auch auf unebenen Schwellen nicht hängen.
Saug-Wisch-Roboter mit Dockingstation sind oft teurer, bieten aber viele Annehmlichkeiten, die den Hausbewohnern lästige Arbeitsschritte vor und nach der Reinigung abnehmen. So saugt die Station den Dreck vom Roboter in einen eingehängten Staubbeutel ab. Einige Modelle wie der Mova V70 Ultra Complete kommen sogar ohne Beutel aus und sammeln den Schmutz in einer entleerbaren Box. Sind auch Wassertanks an Bord, kann das Dock Wasser nachtanken und die Wischer durchspülen.
Bei aktuellen Topmodellen geht die Pflege deutlich weiter: Die Stationen reinigen Mopps oder Wischwalzen mit heißem Wasser und trocknen sie anschließend mit warmer Luft. Beim Roborock Saros 20 erreicht das Waschwasser beispielsweise bis zu 100 Grad. Für noch mehr Hygiene und weniger Geruch bauen Roborock, Dreame, Eufy und Narwal gerne noch einen kleinen Tank für Reinigungsmittel ein. Auch die Waschanlage selbst wird zunehmend automatisch gespült oder gereinigt.
Die meisten Saug-Wisch-Roboter lassen sich über die Handy-App des Herstellers steuern. Dort legen Nutzer Reinigungspläne fest, bestimmen die Reihenfolge der Räume und passen Saugkraft, Wassermenge oder Reinigungsintensität an. Bei aktuellen Topmodellen geht das deutlich weiter: In detaillierten Karten lassen sich etwa Teppiche, Möbel, Sperrzonen und Schwellen hinterlegen sowie die Reinigung für einzelne Räume individuell festlegen.
Im Test zählt deshalb nicht allein die Zahl der Funktionen. Wir prüfen auch, wie verständlich die Einrichtung gelingt, wie übersichtlich Karten und Einstellungen aufgebaut sind und ob sich wichtige Funktionen schnell finden lassen. Gerade bei den umfangreichen Apps von Roborock, Dreame, Mova und Ecovacs macht eine gute Menüführung im Alltag einen deutlichen Unterschied.
Viele Modelle lassen sich zudem per Sprachbefehl über Amazon Alexa, Google Assistant oder teilweise Apple Home steuern. Einige Spitzenmodelle bringen zusätzlich einen eigenen Sprachassistenten mit, sodass einfache Befehle auch ohne Smartphone oder externen Smart Speaker möglich sind.
Mit Laser, Kamera und KI-Technik wollen viele Saug-Wisch-Roboter herumliegende Gegenstände erkennen und präzise umfahren. Das klappte im Test nicht immer: Günstige Geräte von Medion oder Silvercrest sparten sich bei Schuhen, Socken oder Plastik-Hundehaufen immer wieder das nötige Ausweichmanöver, schoben die Objekte quer durch den Raum oder wollten sie sich sogar einverleiben. Aktuelle Spitzenmodelle von Roborock, Mova, Dreame, Ecovacs, Eufy, Narwal und DJI sind deutlich aufmerksamer und erkennen auch kleinere Gegenstände immer zuverlässiger.
Besonders souverän arbeiten etwa der Roborock Saros 20 und der DJI Romo P. Der Saros 20 umfuhr im Test Kabel, Socken und Schuhe zuverlässig. Der Romo P erkannte sogar kleine Gegenstände wie Schlüssel, Spielkarten und Wäscheklammern – erst bei Geldmünzen musste auch er passen.
Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Eine ungewöhnliche Kombination bietet der Xiaomi Robot Vacuum 6 Max: Eine breite, selbstreinigende Wischwalze übernimmt die Fläche und fährt an geraden Kanten seitlich aus. Für die letzten Zentimeter in Ecken kommt zusätzlich ein kleiner Rundmopp zum Einsatz.
Im Test ergänzten sich beide Wischelemente gut und sorgten für eine gründliche Reinigung bis an die Ränder. Ganz perfekt arbeitet das Duo allerdings noch nicht: Walze und Rundmopp fuhren nicht immer dort aus, wo es sinnvoll gewesen wäre. Mit der Note 1,5 liefert der Xiaomi dennoch ein gutes Gesamtpaket. Das Gerät ist am 1. Oktober 2026 erhältlich.
Früher brauchten Saugroboter viel Zuwendung und blieben gerne stecken. Das hat sich längst geändert. Moderne Geräte navigieren sicher durch die Wohnung, erkennen herumliegende Gegenstände und überwinden sogar höhere Türschwellen. Neben dem Saugen beherrschen sie auch das kräftige Schrubben von Hartböden. Umfangreiche Dockingstationen kümmern sich um Staub, Frisch- und Schmutzwasser sowie die Reinigung und Trocknung der Wischer. Im Idealfall müssen Hausbewohner nur noch alle paar Wochen eingreifen.
Der Roborock Saros 20 setzt sich mit der Testnote 1,0 an die Spitze unserer Bestenliste. Er saugt und wischt hervorragend, navigiert sicher, erkennt Hindernisse zuverlässig und kommt dank seines anhebbaren Fahrwerks auch mit hohen Türschwellen zurecht. Knapp dahinter folgen mit dem Mova V70 Ultra Complete und dem Mova Z70 Ultra Roller Complete zwei starke Alternativen mit der Note 1,1.
Auch abseits der Spitzenplätze ist die Auswahl groß. Dreame mischt mit dem X60 Pro Ultra Complete ganz vorne mit, während Ecovacs mit dem X12 OmniCyclone und Xiaomi mit dem Robot Vacuum 6 Max interessante eigene Lösungen fürs Wischen bieten. Wer deutlich weniger ausgeben möchte, bekommt mit dem Dreame L10s Ultra (Gen3) einen guten Saug-Wisch-Roboter samt umfangreicher Reinigungsstation für unter 500 Euro.
Und an der Spitze könnte es bald noch einmal Bewegung geben: Der bereits getestete Roborock Saros 20 Flow Complete schnitt sogar etwas besser ab als der Saros 20. Sobald er regulär verfügbar ist und in die Bestenliste einzieht, übernimmt er den Testsieger-Platz.
Gehe ich aus dem Haus, legt der Saugroboter los – und ich freue mich, wenn am Abend alles glänzt.
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