Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 01:10 Russischer Wirtschaftsminister kommt zu G20-Treffen +++

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Russland zieht wieder die Nuklearoption. Laut der russischen Botschaft in Irland ist Moskau bereit, Atomwaffen einzusetzen, sollten NATO-Staaten versuchen, das Gebiet Kaliningrad zu isolieren. Die Regierungen in Europa wollten alle glauben machen, dass sie Opfer der angeblichen F...

Russland zieht wieder die Nuklearoption. Laut der russischen Botschaft in Irland ist Moskau bereit, Atomwaffen einzusetzen, sollten NATO-Staaten versuchen, das Gebiet Kaliningrad zu isolieren. Die Regierungen in Europa wollten alle glauben machen, dass sie Opfer der angeblichen Feindseligkeit Russlands oder Ziele einer unmittelbar bevorstehenden russischen Invasion seien, heißt es in der Erklärung. Es gebe aber keine Anhaltspunkte dafür. "Die unverantwortliche und kurzsichtige europäische politische Elite spielt ein gefährliches Spiel. " Außenminister Sergej Lawrow habe bereits erklärte, dass Russland bei einem Angriff des Westens reagieren werde, und  "es wäre ein völlig anderer Krieg – und ein sehr kurzer." Weiter heißt es: "Es darf kein Zweifel bestehen: Russland wäre bereit, sein gesamtes Arsenal, einschließlich Atomwaffen, einzusetzen, um sein Territorium zu verteidigen, sollten die NATO-Staaten versuchen, die Region Kaliningrad vom Rest des Landes abzuschneiden." In einem solchen Szenario sei das Risiko einer bewaffneten Konfrontation hoch und Russland könnte bereits in der frühen Phase des Konflikts "Präventivschläge gegen Entscheidungszentren in den Bündnisländern" führen.

Der österreichische Kranhersteller Palfinger leitet die rechtliche Trennung von seinem Russland-Geschäft ein und nimmt dafür hohe Belastungen in Kauf. Die russischen Einheiten werden künftig nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Infolgedessen werde im abgelaufenen dritten Quartal eine Wertberichtigung auf Vermögenswerte in Russland von rund 135 Millionen Euro vorgenommen.

Der Kreml streicht den Staatshaushalt zusammen, damit er den Angriffskrieg in der Ukraine weiter stemmen kann. Der Leidtragende ist die eigene Bevölkerung, denn gespart wird bei Sozialausgaben, Gesundheit, Bildung und Infrastruktur, zählt Moskau-Korrespondent Rainer Munz auf.

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