Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 03:52 Europäische Union schickt Millionensumme für Winterhilfe in die Ukraine +++

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Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew in der Nacht offenbar erneut mit Drohnen angegriffen. Wie die "Kyiv Independent" mit Verweis auf Behördenangaben berichtet, traf im Stadtteil Shevchenkivskyi eine Drohne ein unbewohntes Wohnhaus. Im Bezirk Solomianskyi wurde demnach ein Wohnhaus durch eine Druckwelle beschädigt, die Fenster zerbrachen. Eine Frau sei bei dem Angriff verletzt worden. 

Seit mehreren Jahren wird in Köln der "Ukraine-Tag" gefeiert, um Kunst und Kultur des angegriffenen Landes zu würdigen und ein Zeichen der Solidarität zu senden. Am heutigen Sonntag tritt unter anderem die ukrainische Sängerin Jamala am Kölner Schokoladenmuseum auf. Sie hatte 2016 in Stockholm den Sieg beim Eurovision Song Contest für die Ukraine geholt. Ihr Lied "1944" ist eine Anspielung auf das Jahr 1944, in dem Stalin die Krimtataren nach Zentralasien deportieren ließ.

Die Europäische Union stellt insgesamt 710 Millionen Euro für Menschen bereit, die weltweit von Konflikten, Naturkatastrophen und anderen Krisen betroffen sind, erklärt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der UN-Generalversammlung in New York. 52 Millionen Euro gehen an die Ukraine - unter anderem zur Vorbereitung auf den Winter.

Die Ukraine setzt im Krieg gegen Russland nach eigenen Angaben immer stärker auf Hightech-Waffen. Drohnen sollen mit Sprengstoff beladene Bodenroboter mehr als zehn Kilometer tief in russisch kontrolliertes Gebiet abgesetzt haben. Nach Angaben des 3. Armeekorps der Ukraine kommt diese neue Taktik bisher in der sogenannten "Operation Vivaldi" zum Einsatz.

Bei russischen Attacken in Odessa sind private Wohnhäuser, eine Produktionshalle sowie Lagerräume getroffen worden, teilt der regionale Militärverwalter Oleh Kiper auf Telegram mit. Zuvor hatte das russische Militär einen Baumarkt in der ukrainischen Hafenstadt angegriffen.

Eine Serie russischer Angriffe hat die ukrainische Hafenstadt Odessa getroffen und dort für Opfer und Schäden gesorgt. Mindestens zwei Menschen seien bei den Attacken verletzt worden, berichten örtlichen Medien. An mehreren Orten seien Brände ausgebrochen - über der Stadt bilden sich dichte Rauchwolken. 

"Mit Freunden muss man nicht verhandeln, mit Gegnern muss man verhandeln", sagt Außenminister Johann Wadephul in den ARD-"Tagesthemen" nach dem Lawrow-Treffen. Das Gespräch in New York sei sinnvoll gewesen. Es habe zwar kein positives Ergebnis gebracht. "Aber allen, die immer wieder sagen, Deutschland muss verhandeln, Deutschland muss mal mit Russland reden, denen erwidere ich jetzt: Das tun wir." Russland zeige derzeit "bedauerlicherweise" keine Bereitschaft in eine konstruktive Verhandlungsposition zu gehen, erklärt Wadephul.

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https://www.n-tv.de/politik/01-18-Wohnhaus-und-Produktionshalle-in-Odessa-bei-Angriff-getroffen-id30859357.html
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