Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 15:21 Zahl der Todesopfer nach russischem Drohnenangriff auf Großstadt steigt +++

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Präsident Selenskyj erklärt nach seinem Gespräch mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron: "Ukrainische Piloten werden bald in Frankreich mit der Ausbildung auf französischen Rafale-Flugzeugen beginnen. Dies ist ein bedeutender Schritt nach vorn für die ukrainische Kampfflugzeugflotte". Kiew hatte 2025 angekündigt, 100 Rafale-Jets erwerben zu wollen, um seine wachsende Flotte westlicher Flugzeuge zu verstärken. Die Rafale ist ein Mehrzweckkampfflugzeug und eines der modernsten europäischen Kampfflugzeuge. Selenskyj erklärt, beide Seiten würden zudem "weiterhin daran arbeiten, die Produktion französischer Raketen und Luftbomben in der Ukraine vor Ort zu etablieren".  

Außenminister Johann Wadephul sieht Pläne des Kremls über den Krieg gegen die Ukraine hinausgehen. "Russland muss wissen, es ist ein unkalkulierbares Risiko, sich mit uns anzulegen", sagt Wadephul in der ntv-Sendung "Pinar Atalay". Die Bundesregierung müsse davon ausgehen, dass Russland "weitergehende Pläne" habe. Dazu könnten neben der Ukraine auch Ansprüche auf Georgien, Moldau und das Baltikum gehören. "Und damit sind wir dann selbst auch betroffen als Alliierte." Deutschland sei bereits jetzt mit russischen hybriden Angriffen konfrontiert, so Wadephul. "Wir werden ja jetzt schon angegriffen. Denken Sie an die Drohnen in Leipzig." Auch Cyberangriffe gebe es "ständig". Einen Krieg wolle er darin allerdings noch nicht sehen: "Nein, das würde ich nicht als Krieg bezeichnen. Wir haben das als einen hybriden Angriff bezeichnet." Die NATO könne auf entsprechende Vorfälle reagieren.

Die ntv Sendung “Pinar Atalay” läuft um 20:15 Uhr und 23:30 Uhr auf ntv sowie auf YouTube und auf der Streamingplattform RTL+. 

Die Zahl der Todesopfer des russischen Luftangriffs auf Charkiw steigt weiter (siehe Eintrag 15:21 Uhr). Bei den Bergungsarbeiten wurden zwei weitere Opfer gefunden, teilt Bürgermeister Ihor Terechow mit. "Die Leichen von zwei weiteren Opfern des feindlichen Beschusses der Stadt wurden unter den Trümmern einer Nähwerkstatt gefunden. Insgesamt wurden heute fünf Einwohner von Charkiw von der russischen Armee getötet", schreibt Terechow auf seinem Telegram-Kanal. Die Zahl der Verletzten steigt auf 53. Unter ihnen befinden sich drei Kinder.  

Nach wiederholten ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Raffinerien testet Moskau neue Schutzmaßnahmen. Dabei sollen riesige Sperrballons helfen: Sie spannen Seile über wichtige Anlagen und sollen anfliegende Drohnen stoppen.

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https://www.n-tv.de/politik/11-06-NGOs-protestieren-gegen-Wartung-russischer-LNG-Tanker-in-Daenemark-id30859357.html
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