Zwei Tote und mehrere Verletzte: Nach dreitägiger Feuerpause greift Russland erneut Kiew an
Die US-Gesandten Kushner und Witkoff treffen Putin in Moskau und erstmals Selenskyj in Kiew. Danach sprechen sie von Chancen auf neue Friedensgespräche. Doch nach mehrtägiger Feuerpause greift Russland Kiew erneut mit Raketen und Drohnen an.
Nach einer kurzzeitigen Feuerpause während des Besuchs der Unterhändler von US-Präsident Donald Trump in der Ukraine hat Russland seine Luftangriffe auf Kiew wieder aufgenommen. In der Nacht wurden Explosionen aus der ukrainischen Hauptstadt gemeldet, eine Schule, Lagerhallen und Autos seien im Zuge der Raketen- und Drohnenangriffe beschädigt worden, berichteten örtliche Medien unter Berufung auf Behördenangaben.
Herabfallende Trümmerteile beschädigen der Militärverwaltung zufolge auch zwei Mehrfamilienhäuser. Laut Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko wurden mehrere Menschen in einem Wohnhaus verschüttet, außerdem brachen Brände in Nichtwohngebäuden aus. Lokale Behörden gehen von mindestens zwei Toten und sieben Verletzten aus.
Das genaue Ausmaß der Angriffe und Schäden ist noch unklar. Nach Angaben der Behörden wurden neben Kiew auch in Boryspil östlich von Kiew sowie in der rund 70 Kilometer südwestlich gelegenen Stadt Fastiw Gebäude getroffen. Während in Kiew Explosionen zu hören sind, lässt das benachbarte Nato- und EU-Mitglied Polen Kampfflugzeuge aufsteigen. Damit solle der eigene Luftraum vor einer möglichen Luftraumverletzung geschützt werden, teilen die Streitkräfte auf X mit.
